Das hatte man sich im Lager der RealStars ein bisschen anders vorgestellt. Vor 95 zahlenden Zuschauern hatten sich unsere Cracks viel vorgenommen, wurden aber von den Luchsen aus Lauterbach schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ohne ‚Drei‘ (Mannschaftskapitän Nick Aichinger, Goalgetter Marvin Ratmann, sowie der DEL-erfahrene Elias Lindner fehlten – was aber nicht als Entschuldigung herhalten soll) wurde mit 4:1 (2:0,1:1,1:0) in der Eisarena „An der Saaler Mühle“ die Heimpremiere versemmelt.
Im Metallkasten stand Mateusz Majewski, der seine Sache recht ordentlich machte, aber dessen Gegenüber, Luchs Benjamin Dirksen, zeigte an diesem Abend eine Partie der Extraklasse und brachte unsere Akteure ein ums andere Mal an den Rand der Verzweiflung. Es wollte an diesem Abend einfach nichts gelingen. Läuft es bei der einen Mannschaft nicht (unsere RealStars), wird der Gegner (Luchse) automatisch gepuscht. In der 8. Minute nahm das Schicksal seinen Lauf: der Puck wurde von der rechten Seite vor unser Tor gespielt und plötzlich zappelte die Scheibe in unserem Netz – 0:1. Der Treffer zeigte Wirkung und Daniel Pering (Headcoach) musste erst ein paar Anweisungen geben, um wieder etwas Ordnung in die Reihen zu bekommen. Das Spiel wurde aber zerfahrener – es konnte z.B. eine zweiminütige 5:3 Überzahlsituation nicht genutzt werden – und der zweite Gegentreffer war die logische Folge (14.). Lasse Bach, Janeck Sperling und Meik Kindler eröffneten sich sehr gute Einschussmöglichkeiten, darunter zwei Breaks, aber das ‚Runde wollte einfach nicht ins Eckige‘! So wurden beim Stand von 0:2 das erste Mal die Seiten gewechselt. Das Trainergespann Pering/Andre Könitzer war gefragt!
Wieder auf dem Eis, konnte das Publikum die Anstrengungen unser Jungs sehen, aber es wollte nichts Zählbares dabei rausspringen! Stattdessen ging der Schuss wieder nach hinten los – nachdem Majewski wieder einige Hochkaräter der Gäste entschärfen musste, klingelte es zum dritten Mal hinter ihm. Mit einfachem Eishockey spielten sich die Luchse in der Mitte durch und ließen dem armen Goalie dieses Mal auf jeden Fall keine Chance – 0:3 (26.). Doch nur 57 Sekunden später erschien ein Hoffnungsschimmer am Horizont – Erik Thiel hatte eine Kombination über Tim Ratmann und Sebastian Schmitz erfolgreich abgeschlossen und damit eine ‚Sturm- und Drangzeit‘ ins Leben gerufen, die allerdings nichts einbrachte! In der 52. Spielminute machten dann die Lauterbacher mit dem 4:1 den Deckel drauf und vermiesten somit unseren RealStars die Heimpremiere!
Tim Ratmann: „Jeder konnte sehen, dass wir nicht schlechter waren, aber Lauterbach war einfach effektiver! Uns klebte zudem auch das Pech am Schläger!“
Am Sonntag haben wir direkt wieder die Möglichkeit uns zu rehabilitieren, wenn wir in Bergkamen gegen die Grizzlys um 18:30 Uhr antreten und am 20. November steht das nächste Heimspiel an – Gegner ist dann der Phoenix aus Grefrath!
Fotos: YvonneRealStars
Unsere Spnsoren