Lasse Bach der erste Torschütze
Der Start in die Saison 26/27 verlief für unsere RealStars sehr erfolgreich! Aller Anfang ist schwer heißt es in einem Sprichwort. Doch unsere Jungs zogen ihr Ding gegen die Grefrather Truppe trotz der Trainingsquerelen (wegen Problemen mit der Halle musste der Trainings- und Spielbetrieb teilweise zu nachtschlafender Zeit in der Fremde absolviert werden) von Anfang an durch und bezwangen diese mit einem letztendlich nie gefährdeten 6:3 (3:1,1:2,2:0).
Angestachelt durch Cheftrainer Daniel Pering und seinem Co Andre Könitzer legten ihre RealStars los wie die Feuerwehr. Es dauerte gerade mal 43 Sekunden da hatte Lasse Bach das erste Tor für unsere Mannschaft erzielt – 1:0! Es war ein Auftakt nach Maß – die Linemates Jan Wellen und Meik Kindler hatten sich auf der rechten Seite geschickt durch die Grefrather Abwehrreihe durchkombiniert, sahen den gut positionierten Bach, bedienten ihn und dieser bedankte sich mit einem fulminanten Schuss in das Netz der Gegner – nicht die geringste Abwehrchance für den guten gegnerischen Torwart – die 1:0 Führung. Das Feuerwerk ging weiter (Schussstatistik 57 : 22), doch etwas Pech, Ungenauigkeit und ein guter Torhüter verhinderten Schlimmeres. So dauerte es bis zur 13. Minute, als Marvin Ratmann die schon fast verzweifelnden Mannschaftskollegen mit dem längst überfälligen zweiten Treffer erlöste. Diesmal von links kommend, zeigten Janeck Sperling und Eric Peters ihre Schnelligkeit und technische Klasse, passten auf den mitgelaufenen Sturmkollegen, welcher noch zwei Gegner auf engstem Raum austanzte und die Scheibe am Goalie vorbei ins Tor schob. Fast vier Zeigerumdrehungen weiter fast eine Kopie des zweiten Tores und es hieß 3:0 (16:34) – das nächste Tor von M. Ratmann. Im Gefühl der sicheren Beherrschung des Gegners, schalteten unsere Jungs nun ein paar Gänge zurück und erlaubten so dem Gegner wieder etwas mehr ins Spiel zurückzukommen. Tjaard Jansen, der unser Tor hütete bekam wieder etwas mehr zu tun und fing sich auch prompt den ersten Gegentreffer noch vor dem ersten Pausentee ein. Der Phoenix aus Grefrath nutzte eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr aus, Jansen war machtlos und der Anschluss da – 3:1 (18:25). Das Trainergespann warnte unsere Jungs vor zu viel Nachlässigkeit und mahnten mehr Konzentration an.
Das schien gefruchtet zu haben: Keine zwei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da hatte Sebastian Schmitz eine schöne Einzelleistung am rechten Flügel von Max Thiel zum 4:1 mit einem ‚Tip-in‘ vollendet. Dieses schnelle vierte Tor gab dann aber leider dem ‚Bruder Leichtfuß‘ wieder Nahrung und ehe wir uns versehen hatten, stand es durch zwei Gegentore wieder nur 4:3. Nach dem Anschlusstreffer in der 38. Minute zeigte unser Jansen zwischen den beiden Metallpfosten seine Klasse, als er mit einem großartigen Reflex den Ausgleich verhinderte. Die Pause kam deswegen ganz gelegen. Das Duo hinter der Bande, Pering & Könitzer nutzten die Zeit der Regeneration, um ihr Team wieder in die Spur zurückzubringen.
Kurz nach Beginn des Schlussdrittels war es Wellen (er stieß vor zwei Jahren aus Grefrath zu unseren RealStars) vorbehalten sein Team endgültig auf die Siegerstraße zu schießen. Finn Walkowiak hatte sich die Hartgummischeibe erkämpft, sah seinen Teamkollegen in aussichtsreicher Position und dieser fackelte nicht lange, tanzte den Torwart aus und hob mit der Rückhand das Spielgerät ins Netz – 5:3 (41:32). Das Match schien entschieden, zumal die größeren Chancen auch noch auf unserer Seite lagen. Nun musste Grefrath alles riskieren. Nach 57:26 wurde der Torhüter von einem 6. Feldspieler ersetzt – doch der Schuss ging, wie so oft in solchen Situationen, nach hinten los. Die numerische Überlegenheit dauerte nur 26 Sekunden, dann hatte Sperling den Ansturm der Grefrather abgefangen, sah den sofort auf Angriff umschaltenden M. Ratmann, der mit seinem Schuss ins verwaiste Tor (empty Net Goal, ENG) neben der endgültigen Sicherung des Sieges auch noch einen Hattrick erzielte.
Headcoach Pering: „Es war, wie erwartet ein sehr schwieriges Spiel. Grefrath hat uns das Leben schon schwer gemacht, obwohl wir auch nicht unseren besten Tag erwischt hatten. Den Erfolg gilt es als Arbeitssieg abzuharken. Es macht sich schon bemerkbar, dass wir nur einmal die Woche sehr spät trainieren können – aber das wird sich ja bald ändern. Wir hatten die Partie eigentlich zu jeder Zeit gut im Griff! Für den Anfang fand ich es ganz okay, aber wir haben noch einiges an Arbeit vor uns!“
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