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Neuer Athletik- und Ausdauertrainer

Seit Anfang September befindet sich der international anerkannte Athletik- und Ausdauertrainer Marco Henrichs (46)im Trainings- und Kompetenzteam des Eissportverein Bergisch Gladbach e.V. der RealStars. Der gebürtige Gladbacher hatte nach einigen sehr konstruktiven Gesprächen mit unseren Vorstandsmitgliedern Peter Schüller und Alexander Sulzer seine Bereitschaft erklärt, ab September das Athletik- und Ausdauertraining bei uns zu leiten – mit dem langfristigen Ziel, sich hier auch als Eishockeytrainer einzubringen.

Nach über 20 Jahren als Triathlet (u.a. vielfacher Ironman Triathlet – 3,86 km Schwimmen; 180 km Radfahren & 42,195 km Laufen), ca. 50 Marathons u.v.m., wandte er sich im Anschluss dem Langstrecken.- bzw. dem Extremschwimmen zu. Marathonschwimmen mit Distanzen von mehr als 25km im offenen Meer. 2016 gewann er die Silbermedaille beim SwimRunRussia auf der Langstrecke und krönte im selben Jahr seine Leistung mit einem Streckenrekord bei einem 26,6 km Schimmmarathon im 14°C kalten Meer in Russland. Danach beendete er das Athletendasein um sich komplett dem Trainerleben zu widmen.

Während seiner aktiven Zeit hat Marco Henrichs in den vergangenen Jahren sein russisches Trainer-Diplom im Schwimmen erworben und hat in dieser Zeit in enger sportpolitischer Zusammenarbeit mit dem Russischen Olympischen Komitee (ROK)im Bereich Schwimmsport, aber auch sportübergreifend Athletinnen und Athleten trainiert. Der Schwerpunkt lag dabei im Bereich der Ausdauer und Athletik. An der Deutschen Sportakademie erwarb er Anfang dieses Jahres mit der besten Note (1+) die Ausdauertrainer A-Lizenz. Er ist zudem Dozent und Buchautor. Sein aktuelles Buch hat den Titel(>Kraultechnik – mit mehr Individualität zum Erfolg<).

Er hatte es in seinen, ihn doch sehr prägenden russischen Trainingsjahren, mit AthletInnen jeden Alters und jeder Leistungsstärke zu tun. Die Vermittlung von Freude, einem Arbeiten auf Augenhöhe, die Motivation, aber vor allem die Disziplin (eine Voraussetzung für den Erfolg) der Sportler in Russland haben in geprägt.

Zuerst einmal: Herzlich Willkommmen! Wie fing alles an? Wie kamen Sie zu diesem Faible für Kraft, Ausdauer, Athletik, für diesen Extremsport?

In meiner Kindheit, Jugend war ich wie die meisten Jungen ein begeisterter Fußballer – bis zur B-Jugend. War vorne und hinten zu finden. Ich spielte meist im zentralen Mittelfeld und hatte damals schon eine „Pferdelunge“, bin also gerannt ohne Ende! Andere wiederum ruhten sich aus – klar, auch andere kämpften bis zum Umfallen, aber manche suchten dann bei Niederlagen die Schuld bei anderen oder dem Schiedsrichter. Da habe ich mir gesagt, zumal mir auch zwei Tumore aus den Knien entfernt wurden: Versuch es doch mal mit dem Einzelsport, da kannst du die Schuld nie auf die anderen schieben, da musst du im Zweifelsfall dich immer an die eigene Nase fassen. Der Triathlon hatte mir immer imponiert und so fing ich dann an, mich in diese Richtung zu orientieren – obwohl die Ärzte mir sagten, dass ich nie wieder Fußball und Leistungssport betreiben könne. Glücklicherweise sind Ärzte auch nur Menschen und können sich irren. Ich fing mit dem Laufen an und lief dann mit 18 Jahren meinen ersten Marathon. Vom Ehrgeiz gepackt versuchte ich mich dann am Triathlon – also Schwimmen, Radfahren und Laufen. Wichtig war, ich musste bei schlechten Ergebnissen die Schuld nur bei mir suchen. In diesem Sport habe ich mich wiedergefunden und er hat meinen Charakter auch geformt. Wenn ich was leisten möchte, muss ich auch etwas dafür tun!

Dann bekam ich eine Einladung zu einer Veranstaltung (SwimRunRussia) in den Wäldern nördlich von Sankt Petersburg, bei dem ich mit einem russischen Teamkollegen Seite an Seite den zweiten Platz belegte. Und das war zugleich auch der Start in meiner russischen Karriere. Ich war begeistert von der Offenheit und Freundlichkeit mit der man mir entgegengekommen ist. Ich bekam kurz darauf eine Einladung zu einem Schwimmmarathon im offenen Meer (Baltischen See), bekam dann die Gelegenheit, nachdem ich schon einige Jahre ganz erfolgreich trainiert hatte, mich in der russischen Trainingsmethodik ein wenig umzuschauen und mich dort auch weiterzubilden. Was mir da direkt ins Auge fiel war, dass die AthletInnen dort im Durchschnitt, im Gegensatz zu meiner Erfahrung in Deutschland, zuverlässiger und zielstrebiger gewesen sind. Vor allem die Trainingshärte und Trainingsdisziplin hat mir dort sehr imponiert. Hier in Deutschland war es an der Tagesordnung, dass die Athleten zu spät kamen, dass sie nicht ganz bei der Sache waren, >keinen Bock< zu manchen Übungen hatten – das kenne ich in Russland überhaupt nicht! Ja, und so kam der Kontakt zu Russland zustande, ich habe versucht alles ‚aufzusaugen‘, was besonders dieses individuelle Training angeht – viele bekamen einen extra Trainingsplan, um gezielt Schwächen zu bekämpfen.

Da stehen Trainingseinheiten von Intensität und Härte auf dem täglichen Plan – würde ich die hier durchführen, hätte ich direkt einige Eltern auf der Matte stehen! Dort ist es normal – und es funktioniert! Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Stolz. Von klein an leisten die Kinder, Sportler etwas, um den Trainer, die Eltern, den Verband, das Vaterland stolz zu machen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es hier nicht so ausgeprägt ist, manche eventuell eine kleine Identitätskrise haben.

Sie haben in Russland, wie mir zu Ohren kam, aber nicht nur ihr sportliches, sondern auch ihr persönliches Glück gefunden!

Genau! Vera ist Moskauerin und im letzten Jahr kam unser gemeinsamer Sohn Ludwig Alexander in Moskau zur Welt. Anfang des Jahres sind wir aus Russland nach Deutschland zurückgekehrt und wir sind erst einmal wieder im Allgäu gelandet. Ich muss aber gestehen, dass die Gedanken ins Bergische zurück zu kehren in den letzten zwei drei Jahren immer häufiger wurden. Zurzeit sind wir bereits in Abständen von 2 Wochen für eine Woche jeweils im Bergisch Gladbach. Ab dem 01.12. werden wir dann fest in Bergisch Gladbach leben – in meiner Heimatstadt.

Und wie kamen Sie gerade zum Eishockey?

Dieser Sport hat mich schon immer fasziniert, begeistert. Ich mag die Härte, es gibt keine (kaum) Diskussionen, die Schiedsrichterentscheidungen stehen, es wird keine Zeit verloren – knallharter Sport – der liegt mir. Die Athletik ist ja auch ein wichtiger Bestandteil des Eishockeys. Man braucht eine gute Kondition, Beweglichkeit, gute läuferische Fähigkeiten um erfolgreich zu sein. Es reizt mich sehr einen Verein hier langfristig zu begleiten und Peter (Schüller) sowie Alexander (Sulzer) haben mir eine Perspektive dazu geboten. Wir brauchen hier eine ganz klare engmaschige Struktur. Auch das Gesamt-Trainingskonzept muss strukturiert durchgezogen werden! Es muss ein Ziel, eine Perspektive da sein. Im Kraft-, Ausdauer- und Beweglichkeitsbereich werde ich mich mit meinem Konzept einbringen. Auch für eine langfristige Verletzungsprophylaxe. Nach einer ersten Bestandsaufnahme bei allen Spielerinnen und Spielern folgt das eigentliche Training. Es ist ein altersabhängiger Ausdauertest, Test der Sprintqualitäten sowie ein Test der Kraft, der Beweglichkeit und Motorik eines jeden. In Abständen von ca. 8 Wochen folgen dann regelmäßige Leistungstests, um zu prüfen ob das Training bei allen anschlägt oder wo nachgeholfen bzw. das Training umstrukturiert werden sollte.

Ich war und werde nie ein Trainer sein, der sich mit einem Ist-Zustand zufrieden gibt. Ich darf im Augenblick des Erfolges zufrieden sein, aber danach geht es sofort weiter. Für einen jeden selbst und für die Mannschaft – für den Erfolg der Realstars Bergisch Gladbach!

Vielen Dank für das Gespräch und ich freue mich schon auf Ihre Arbeit!

U15-Herbst-Camp vom 11.10.-15.10.21

Auch dieses Jahr bieten wir in der ersten Woche der Herbstferien wieder unser Eishockey-Tagescamp vom 11.10. bis 15.10.2021 für alle Spieler bis zur Altersstufe U15 an.

Ablauf:

Durchführung des Camps durch erfahrene und A, B und C lizensierte Eishockey Trainer.

Betreuung der Camp-Teilnehmer von 8.30 – 16.00 Uhr

Für alle Teilnehmer ist ein Mittagessen, Snacks, Obst und Getränke in der Kursgebühr enthalten.

Alle Teilnehmer erhalten ein auf Ihren Leistungsstand abgestimmtes Trainingsprogramm.

Trainingsort:

Eissportarena Bergisch Gladbach
Saaler Str. 100
51429 Bergisch Gladbach

Inhalte des Trainingsprogramms:

  • Eistraining
  • Lauftechnik
  • Stocktechnik
  • Schusstechnik
  • OFF ICE Training
  • Athletik Training
  • Ausdauertraining
  • Torhütertraining mit René Nosper
  • Training zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten
  • Theoretische Schulung / Grundprinzipien des Eishockeyspiels

Kursgebühren:

320 EUR pro Teilnehmer (280 EUR für Mitglieder des ESV), Geschwisterkinder erhalten 30,- Euro Rabatt.

Anmeldung per Email an info@real-stars.de

Thomas Schmitz zurück als Trainer der Senioren

Als echter kölscher Junge kam Thomas Schmitz alsbald mit dem Eishockey in Kontakt und brachte es sehr weit. Da er sich aber für den Beruf entschied, blieb er seinem Sport wenigstens als Trainer erhalten. Mit einer großen Coachingerfahrung (sieben Jahre) kehrt er als Headcoach der ersten Mannschaft des ESV Bergisch Gladbach zurück. Nach Klärung aller Formalitäten gab er folgendes Interview:
𝙒𝙞𝙚 𝙚𝙣𝙩𝙨𝙩𝙖𝙣𝙙 𝙚𝙞𝙜𝙚𝙣𝙩𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙄𝙝𝙧𝙚 𝙇𝙞𝙚𝙗𝙚 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙞𝙨𝙝𝙤𝙘𝙠𝙚𝙮?
Mit sieben oder acht Jahren – ich weiß es nicht mehr so genau, da es schon so lange her ist – fing ich an bei den Jung-Haien dem Puck hinterherzulaufen. Ich blieb meinen Kölner Haie bis zur Junioren-Bundesliga treu und hatte auch unter dem damaligen Haie-Headcoach Wladimir Wassiljew die Chance in der ersten Mannschaft zu spielen. Leider konnte ich damals keinen Vertrag unterschreiben, weil ich mich zu der Zeit gerade in einer beruflichen Ausbildung befand und da musste ich halt Prioritäten setzen. Er konnte dies überhaupt nicht verstehen, aber wir sind nun mal nicht in Russland und mir und meinen Eltern war das dann einfach zu riskant. Ja, das war der Grund warum meine >Eishockey-Vita< dann einen „Aussetzer“ hat – ab dem Alter von 18 oder 19 Jahren habe ich erstmal kein Eishockey mehr gespielt, mein Beruf hatte Vorrang und zudem wurde ich auch schon relativ früh ‚Papa‘! Ja, ich bin stolzer Vater einer 26-jährigen Tochter und eines 23-jährigen Sohnes und beide eifern mir nach und spielen auch Eishockey – Theresa bei den KEC „Die Haie“ e.V. – Frauen und Sebastian bei den Haien. Ich habe dann mit 23 oder 24 Jahren wieder meine Schläger ausgepackt und habe in einer Hobbymannschaft mitgespielt. Irgendwann kam mal Werner Kühn (62, KEC-Verteidiger, Meister 1984, `86, `87, `88) und seitdem spiele ich in der Traditionsmannschaft.
𝙒𝙖𝙨 𝙢𝙖𝙘𝙝𝙚𝙣 𝙎𝙞𝙚 𝙟𝙚𝙩𝙯𝙩 𝙗𝙚𝙧𝙪𝙛𝙡𝙞𝙘𝙝?
Ich bin im Außendienst der Firma Saint-Gobain Weber. Das ist ein großes Unternehmen und ist in vielen Bereichen vertreten, wie z.B. das Dämmstoff- und Verpackungswerk Isover G+H in Bergisch Gladbach – Bensberg und einiges mehr. Ich betreue so Putz- und Fassadensysteme.
𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙨𝙞𝙣𝙙 𝙎𝙞𝙚 𝙨𝙤 𝙧𝙚𝙡𝙖𝙩𝙞𝙫 𝙛𝙧ü𝙝 𝙞𝙣 𝙙𝙚𝙣 𝙏𝙧𝙖𝙞𝙣𝙚𝙧𝙟𝙤𝙗 𝙜𝙚𝙬𝙚𝙘𝙝𝙨𝙚𝙡𝙩?
Mein Sohn ist damals von den Haien zum EHC Troisdorf „Dynamite“ e.V. gewechselt und da bin ich von Hans-Peter Walterscheid angesprochen worden, ob ich nicht den Trainerschein machen und dann dort so ein wenig mitmischen wolle. Ich habe nicht lange gezögert, den Trainerschein gemacht und war dann dort ein paar Jahre im Nachwuchsbereich aktiv. Dann bin ich in den Seniorenbereich gerutscht, habe beim KEC, als die noch die Amateur-Mannschaft hatten, zuerst als Co von Uli Rudel angefangen und dann seinen Posten übernommen und wurden Regionalligameister. Aber meine ‚Reise‘ ging weiter – nach zwei Jahren als >Kobra-Beschwörer< beim Dinslakener Eishockeyclub 2009 „Kobras“ coachte ich ein Jahr in Dortmund bei den Eisadler Dortmund, bevor ich schon einmal bei meinen, unseren RealStars angeheuert habe. Unter Andy Lupzig war ich der Co bei der 1. Mannschaft und habe das Junioren-Team trainiert. Mit ihm bin ich auch gut befreundet. 19/20 war ich nochmal in Köln und dann kam Corona und ich habe eine neue Liebe gefunden, das Rennrad fahren! Ich hatte ein Jahr ganz ausgesetzt mit dem Eishockey und mit dem Werner das Rennradfahren genossen.
𝘿𝙖 𝙝𝙖𝙗𝙚𝙣 𝙎𝙞𝙚 𝙟𝙖 𝙨𝙘𝙝𝙤𝙣 𝙯𝙞𝙚𝙢𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙫𝙞𝙚𝙡 𝙀𝙧𝙛𝙖𝙝𝙧𝙪𝙣𝙜 𝙖𝙡𝙨 𝙏𝙧𝙖𝙞𝙣𝙚𝙧 𝙨𝙖𝙢𝙢𝙚𝙡𝙣 𝙠ö𝙣𝙣𝙚𝙣! 𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙨𝙞𝙣𝙙 𝙎𝙞𝙚 𝙟𝙚𝙩𝙯𝙩 𝙬𝙞𝙚𝙙𝙚𝙧 𝙗𝙚𝙞 𝙙𝙚𝙣 𝙍𝙚𝙖𝙡𝙎𝙩𝙖𝙧𝙨 𝙜𝙚𝙡𝙖𝙣𝙙𝙚𝙩?
Es ist schön, wenn man merkt, dass man nicht ganz in Vergessenheit gerät! Auf jeden Fall hat das Telefon geklingelt und Peter (Schüller, Vorstandsmitglied), wie auch einige Spieler sagten, dass die RealStars einen Trainer für die erste Mannschaft suchen und sie dabei an mich denken würden. Also haben wir uns zusammengesetzt, alle Unklarheiten besprochen und jetzt heißt der neue Headcoach der 1. Mannschaft Thomas Schmitz.
𝙒𝙚𝙡𝙘𝙝𝙚 𝙍𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙝𝙖𝙩 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙧𝙚𝙧 𝙀𝙣𝙩𝙨𝙘𝙝𝙚𝙞𝙙𝙪𝙣𝙜 𝙙𝙞𝙚 1. 𝙈𝙖𝙣𝙣𝙨𝙘𝙝𝙖𝙛𝙩 𝙙𝙚𝙨 𝙀𝙎𝙑 𝘽𝙚𝙧𝙜𝙞𝙨𝙘𝙝 𝙂𝙡𝙖𝙙𝙗𝙖𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙩𝙧𝙖𝙞𝙣𝙞𝙚𝙧𝙚𝙣 𝙙𝙖𝙨 𝙣𝙚𝙪𝙚 𝙑𝙤𝙧𝙨𝙩𝙖𝙣𝙙𝙨𝙢𝙞𝙩𝙜𝙡𝙞𝙚𝙙 𝘼𝙡𝙚𝙭 𝙎𝙪𝙡𝙯𝙚𝙧 𝙜𝙚𝙨𝙥𝙞𝙚𝙡𝙩?
Der Alex Sulzer ist im Eishockey natürlich eine große Nummer, ein „Zugpferd“! Er hat im Eishockey einen tollen Namen, hat in der NHL gespielt, in der Deutscher Eishockey-Bund Nationalmannschaft, in der Deutsche Eishockey Liga (DEL) – das ist schon was! Natürlich hat diese Person bei meiner Entscheidung auch eine Rolle gespielt. Er hat ja auch mit dafür gesorgt, dass es eine 1. Mannschaft gibt, da die jungen Spieler auch eine Perspektive für die Zukunft brauchen. Das hat mich auch bewegt hier zu helfen etwas aufzubauen. Nicht jeder wird DEL- oder NHL-Profi – die Spieler brauchen etwas, wo sie eine Plattform haben auch später noch aktiv sein können. Nicht nur die Leistung zählt, auch der Spaß, der Job und das Drumherum müssen ihren Platz haben. Ich möchte dabei helfen, etwas aufzubauen, dass die jungen Eishockeyspieler unter vernünftigen Bedingungen weiterhin gutes Eishockey spielen zu können.
𝙒𝙞𝙚 𝙨𝙞𝙚𝙝𝙩 𝙄𝙝𝙧 𝘾𝙤𝙖𝙘𝙝𝙞𝙣𝙜 𝙎𝙩𝙞𝙡 𝙖𝙪𝙨 – 𝙢𝙚𝙝𝙧 𝙤𝙛𝙛𝙚𝙣𝙨𝙞𝙫 𝙤𝙙𝙚𝙧 𝙙𝙚𝙛𝙚𝙣𝙨𝙞𝙫?
Meine Devise lautete immer: >Die Null muss hinten stehen!< Das heißt, dass dann ein Tor reicht, um das Spiel zu gewinnen! Aber ich bin auch kein ‚Mauerfreund‘, dass wir uns hinten reinstellen, um keinen Treffer zu kassieren und zu hoffen, dass vorne schon ein Konter reingeht! Es sollte eine gesunde Mischung aus beidem sein. Die Offensive liegt mir schon sehr am Herzen, aber auch eine gewisse Scheibenkontrolle. Ich möchte, dass sich der Gegner an unser Spiel anpassen muss und nicht umgekehrt.
𝙒𝙞𝙚 𝙨𝙚𝙝𝙚𝙣 𝙄𝙝𝙧𝙚 𝙀𝙧𝙬𝙖𝙧𝙩𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣 𝙖𝙪𝙨?
Ich hoffe natürlich, dass wir unseren Kader zusammenbekommen. Ich würde gerne mit drei guten Reihen in die Saison starten und den Rest mit Junioren-Spielern auffüllen, um die so langsam aber sicher an die 1. Mannschaft heranzuführen. Das ist für mich ganz wichtig, weil der Sprung von den Junioren doch ein gewaltiger ist. Viele Spieler, gestandene Junioren, stellen sich diesen Schritt manchmal zu einfach vor – ich kann nur sagen: Das ist nicht so! Deswegen brauche ich auch gute, charakterlich intakte Führungsspieler, ich nenne sie immer Korsettstangen, die auch Verantwortung übernehmen und die jüngeren an diese Aufgabe auch heranführen. Aber im Mittelpunkt sollte immer die Mannschaft stehen! Klar, sind immer gute und weniger gute dabei. Es ist dann auch schon mal ein sogenannter Überflieger, Star dabei, der aber charakterlich gefestigt sein muss, ohne Allüren! Eine Mannschaft gewinnt Meisterschaften, nicht ein einzelner!
𝙈𝙞𝙩 𝙃𝙚𝙣𝙧𝙮 𝙃𝙤𝙛𝙛𝙢𝙖𝙣𝙣 𝙨𝙩𝙚𝙝𝙩 𝙟𝙖 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙚𝙞𝙣 𝘽𝙚𝙧𝙜𝙞𝙨𝙘𝙝 𝙂𝙡𝙖𝙙𝙗𝙖𝙘𝙝𝙚𝙧 (𝘽𝙚𝙣𝙨𝙗𝙚𝙧𝙜𝙚𝙧) 𝙢𝙞𝙩 𝙪𝙣𝙨𝙚𝙧𝙚𝙢 𝙑𝙚𝙧𝙚𝙞𝙣 𝙞𝙣 𝙑𝙚𝙧𝙗𝙞𝙣𝙙𝙪𝙣𝙜, 𝙙𝙚𝙧 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩 𝙣𝙤𝙘𝙝 𝙀𝙞𝙨𝙝𝙤𝙘𝙠𝙚𝙮 𝙊𝙗𝙚𝙧𝙡𝙞𝙜𝙖 𝙨𝙥𝙞𝙚𝙡𝙩, 𝙖𝙗𝙚𝙧 𝙖𝙪𝙨 𝙨𝙚𝙞𝙣𝙚𝙧 𝙎𝙩𝙪𝙙𝙞𝙚𝙣𝙯𝙚𝙞𝙩 𝙢𝙞𝙩 𝙐𝙣𝙞𝙫𝙚𝙧𝙨𝙞𝙩ä𝙩𝙨-𝙀𝙞𝙨𝙝𝙤𝙘𝙠𝙚𝙮 𝙞𝙣 𝙙𝙚𝙣 𝙐𝙎𝘼 (𝙨. 𝙄𝙣𝙩𝙚𝙧𝙫𝙞𝙚𝙬), 𝙆𝙤𝙣𝙩𝙖𝙠𝙩 𝙯𝙪 𝙯𝙬𝙚𝙞 𝙆𝙤𝙣𝙩𝙞𝙣𝙜𝙚𝙣𝙩𝙨𝙥𝙞𝙚𝙡𝙚𝙧𝙣 𝙝𝙚𝙧𝙨𝙩𝙚𝙡𝙡𝙚𝙣 𝙠ö𝙣𝙣𝙩𝙚! 𝙒𝙞𝙚 𝙨𝙚𝙝𝙚𝙣 𝙎𝙞𝙚 𝙚𝙨 𝙢𝙞𝙩 𝙯𝙬𝙚𝙞 𝙐𝙎-𝘽𝙤𝙮𝙨 𝙞𝙣 𝙄𝙝𝙧𝙚𝙧 𝙈𝙖𝙣𝙣𝙨𝙘𝙝𝙖𝙛𝙩?
Ich finde das generell eine prima Sache! Obwohl ich eigentlich immer sehr gerne mit deutschen Spielern gearbeitet habe und wir eigentlich unseren Nachwuchs fördern sollten. Diese zwei Kontingentspieler stellen ein Problem dar, wenn sie keine Leistung bringen und unseren Spielern die Plätze wegnehmen. Ich kenne Henry (Hoffmann) aber ganz gut, da er mit meinem Sohn zusammengespielt hat und so vertraue ich seinem Urteil. Ich würde mich freuen, sollte es klappen, da der Kader so auch eine gewisse Tiefe bekommt.
Das Interview wurde geführt von Ivo Jaschick

Interview mit Henry Hoffmann: „Der Kreis wird sich schließen“

Am 3. August 1997 wurde Henry Hoffmann in Bergisch Gladbach – Bensberg geboren und sein Vater brachte ihn frühzeitig mit Eishockey in Verbindung. Schon früh ging er nach Nordamerika, wo er sein Studium gut mit seinem Eishockey kombinieren konnte. Coronabedingt kam er letztes Jahr zurück nach Deutschland und spielte für die Eisbären in Hamm  (Oberliga).

Wie kamen Sie überhaupt zum Eishockey, was lief >falsch<, dass Sie nicht, wie die meisten Kinder in dieser Region dem Fußball hinterhergejagt sind?

Ich denke, dass mein Vater die Hauptschuld daran trägt! Er nahm mich schon sehr früh mit zu Spielen der Kölner Haie und ich war direkt fasziniert von dieser Sportart. Mit drei Jahren habe ich schon das Schlittschuhlaufen gelernt, weil ich mit meinen Eltern öfters in der nicht weit entfernten Eissporthalle in Bergisch Gladbach/Bensberg war – und dort habe ich auch meine ersten Erfahrungen mit dem Eishockey gemacht. Fußball hatte nie eine richtige Chance bei mir!

Wie ging es dann weiter?

Mit 11 Jahren bin ich dann zu den Kölner Haien gewechselt, wo ich auch meine ganze Jugendzeit bis hin zur U-19 verbracht habe und habe  für 18 Monate in  der 1 b – Mannschaft der Haie gespielt bevor ich nach Vancouver (Kanada) gegangen bin, um dort zu studieren und gleichzeitig meinen Traum >in Nordamerika Eishockey zu spielen< Realität werden zu lassen! Zuerst war ich zwei Jahre am Wiliston State College (ACHA II – American Collegiate Hockey Assoziation II) und bin dann zu Studienzwecken (Management, BWL) an die >University of Oklahoma< gegangen, wo ich auch Eishockey spielen konnte – sogar eine Stufe höher in der ACHC! Es war eine prima Zeit und ich kann diesen Weg wirklich nur weiterempfehlen, wenn es machbar ist – ich habe die Sprache gelernt, eine andere Kultur und im Eishockey habe ich mich auch verbessert! Nachdem ich meinen >Bachelor< drüben gemacht habe, bin ich auf Grund von Corona jetzt hier geblieben und habe mich entschieden den >Master< online zu machen. Da Eishockey zu meinem Leben gehört, habe ich zuerst bei den Selber Wölfen in der Oberliga-Süd angefangen. Da es aber nicht so richtig passte, bin ich dann ein Eisbär in Hamm geworden. Mein erstes Profijahr war eine großartige Erfahrung und ich konnte mich auch wieder akklimatisieren – es ist schon eine kleine Umgewöhnung! Es war eine gute Sache – ich bekam viel Spielzeit und es machte einfach sehr viel Spaß!

Sie wurden Verteidiger – wer war Ihr Vorbild, Ihr Idol?

Ich hatte einige Spieler, denen ich nachgeeifert habe, von denen ich mir das Beste abgucken wollte! Obwohl ich Verteidiger war, werden wollte, war Sid(ney) Crosby (Pittsburgh Penguins) immer ein Vorbild für mich. Er verkörperte einfach den perfekten Spieler, alles sah so leicht aus! Wenn ich aber einen Verteidiger nennen sollte, war es Nicklas Lidström von den (Detroit) Red Wings – er war immer einer der besten seines Faches und zählt immer noch zu den besten in der Geschichte dieses Sports. Er war kein Rauhbein, war sehr fair, hatte ein super Stellungsspiel, spielte mit Köpfchen, war immer präsent – ja, und das hat mich halt fasziniert!

Neben dem Eishockey, was betreiben Sie so als „Ausgleichssport“?

Ich verbringe ziemlich viel Zeit mit der Familie und Freunden. Ich tausche den Eishockeyschläger gerne gegen einen Golfschläger, mache aber eigentlich alles was mit Sport zu tun hat  gerne. Tennis gehört dazu und ab und an gehe ich auch mit Freunden kicken. Klar, das Studium darf natürlich auch nicht vergessen werden.

Was werden Sie nach dem Studium für einen Job anstreben?

Diese Frage ist sehr gut – mit ihr beschäftige ich mich jetzt auch! Ende des Jahres werde ich meinen ‚Master‘ machen und dann plane ich so etwas Ähnliches zu machen, wie ich es jetzt auch schon mache. Ich arbeite nämlich für eine Sportagentur (‚Scholarbook‘), die Interessierten hilft Sportstipendien in den USA zu bekommen. Das war für mich bisher eine tolle Erfahrung und ich überlege, ob ich nach meinem Abschluss in dem Unternehmen bleibe oder etwas Eigenes aufbaue. So einen konkreten Berufswunsch habe ich noch nicht – bin noch in der Findung! Mittelfristig möchte ich aber doch etwas Eigenes auf die Beine stellen.

Könnten Sie sich vorstellen, wieder den Kreis zu schließen und zu den REALSTARS zurückkehren?

Natürlich habe und spiele ich mit dem Gedanken wieder hier zu spielen, wo alles anfing! Es ist sicherlich eine Option für die Zukunft. Aber ich kann jetzt noch nicht sagen, wann, ob, wie das aussehen wird. Es wird auch ein bisschen von meiner beruflichen Zukunft abhängen, ob ich in überhaupt in Köln bleibe, … . Vielleicht gehe ich auch wieder ins Ausland, oder eine andere Stadt. Es gibt noch viele Unwägbarkeiten. Aber es würde mich schon reizen, wieder für meine REALSTARS die Schlittschuhe zu schnüren – wenngleich ich auch noch zwei, drei Jahre in der Oberliga spielen möchte. Wir müssen mal abwarten, wo die Reise hingeht!

Mir kam auch zu Ohren, dass Sie mit Ihren Connections (Verbindungen) im amerikanischen Eishockey auch hilfreich für die REALSTARS sein könnten!

Ja, eventuell! Einer meiner ehemaligen Trainer kam auf mich zu und fragte, ob ich ihm helfen könne. Er habe zwei junge Spieler, die gerne in Europa spielen würden. Ich hatte mit Peter Schüller (Vorstandsmitglied) ein Gespräch, und wir haben ein paar Möglichkeiten erarbeitet, wie wir in diesem Fall weiter vorgehen wollen. Zuerst einmal würden wir zwei Gastfamilien brauchen – alles Weitere folgt!

Die REALSTARS haben mit Alex Sulzer ein neues Aushängeschild, einen ehemaligen NHL-, Nationalmannschafts- und DEL-Spieler im Vorstand!

Ich bin der festen Überzeugung, dass mit Alex einiges passieren kann und wird. Ich denke, dass vor allem der Nachwuchs gefördert und davon profitieren wird. Er wird in Bergisch Gladbach viel bewegen. Er hat auch dieses >synthetische Eis< – ich hätte mir damals so etwas gewünscht. Aber mal abgesehen davon ist er auch eine Persönlichkeit des deutschen Eishockeys, der viel Erfahrung und „know how“ mitbringt. Durch die Erfolge der Nationalmannschaft, die stärker ins Rampenlicht rückende „(Penny)-DEL“, wird Eishockey in Deutschland immer populärer und Alex (Sulzer) wird den Standort Bergisch Gladbach immer weiter nach vorne bringen – er ist ein Glücksfall für die REALSTARS und das Eishockey generell. Selbst für mich, der ich nur in meinen frühen Jahren hier aktiv war, ist es etwas Schönes, zu sehen, dass einer wie Alex Sulzer hier in den Vorstand gewählt wird.

Wer wird NHL Champion 2021?

Tampa hat eine unwahrscheinlich gute Mannschaft und ist wohl auch etwas talentierter was die Qualität der Spieler angeht. ABER ich drücke den Canadiens die Daumen, weil die seit einer sehr langen Zeit (1993) den Stanley Cup nicht mehr gewonnen haben und die kanadischen Vereine in den letzten Jahren immer schlechter werden. Es wäre echt cool, würde der Stanley Cup Sieger 2021 Montreal heißen!

Sportartwechsel zum Randsport Fußball – wer wird Europameister?

Natürlich Deutschland – hätte ich gesagt! Schade, dass wir gegen England ausgeschieden sind. Nach den favorisierten Franzosen und Spaniern mussten auch wir dran glauben! Ich glaube, jetzt wird Italien, die bisher einen famosen Lauf hatten,  Europameister!

Vielen Dank!

Eishockey U15-Sommercamp zum Saisonstart im August

Zum Saisonstart bieten wir in der letzten Woche der Sommerferien ein Eishockey-Tagescamp für alle Spieler bis 15 Jahre vom 09.08. bis 13.08.2021 an, damit alle sich nach der langen Pause wieder ans Eis gewöhnen können.

Ablauf:

Durchführung des Camps durch erfahrene und A, B und C lizensierte Eishockey Trainer.

Betreuung der Camp-Teilnehmer von 8.30 – 16.00 Uhr

Für alle Teilnehmer ist ein Mittagessen, Snacks, Obst und Getränke in der Kursgebühr enthalten.

Alle Teilnehmer erhalten ein auf Ihren Leistungsstand abgestimmtes Trainingsprogramm.

Trainingsort:

Eissportarena Bergisch Gladbach
Saaler Str. 100
51429 Bergisch Gladbach

Inhalte des Trainingsprogramms:

  • Eistraining
  • Lauftechnik
  • Stocktechnik
  • Schusstechnik
  • OFF ICE Training
  • Athletik Training
  • Ausdauertraining
  • Torhütertraining
  • Training zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten
  • Theoretische Schulung / Grundprinzipien des Eishockeyspiels

Kursgebühren:

320 EUR pro Teilnehmer (280 EUR für Mitglieder des ESV), Geschwisterkinder erhalten 30,- Euro Rabatt.

Anmeldung per Email an info@real-stars.de

Alex Sulzer in den Vorstand gewählt

Am gestrigen Dienstag fand um 19 Uhr im „Kühlhaus“ die Mitgliederversammlung statt. Unter anderem standen der Rechenschafts- und Kassenbericht, der sportliche Corona-Rück- und Ausblick, die aktuelle Situation, eine Nachwahl (Alexander Sulzer) und eine eventuelle Neuwahl des gesamten Vorstandes auf dem Programm.

Nachdem alle Punkte abgearbeitet waren – die Pandemie hatte natürlich wirtschaftliche und sportliche Lücken hinterlassen – und dem Vorstand das Vertrauen der 55 Stimmberechtigten, bei zwei Gegenstimmen und vier Enthaltungen aller Stimmberechtigten ausgesprochen wurde, kam es zu der erwarteten Bestätigung des neuen prominenten Vorstandmitglieds Alexander Sulzer. Der ehemalige NHL-Verteidiger hob noch einmal hervor, dass er nach seiner Rückkehr aus Amerika (Nashville Predators, Florida Panthers, Vancouver Canucks, Buffalo Sabres), hier in Bensberg, 700 Meter von der Arena entfernt, seine neue Heimat gefunden hat und sein Wissen sowie seine Erfahrungen weitergeben möchte. „Ich  habe in den Camps, die ich schon abgehalten habe, gesehen, was für eine Freude es bereitet mit dem Nachwuchs zu arbeiten! Ich freue mich schon sehr, hier mit den Trainern die Nachwuchsarbeit zu organisieren und zu helfen, wo es eben geht!“ Er wird sich also mehr auf die sportlichen Aspekte konzentrieren, während die anderen Vorstandsmitglieder – Ilona Grenzemann-Hambüchen, Jörg Scholtz und Peter Schüller, deren hervorragende Arbeit bestätigt wurde – sich jetzt verstärkt den anderen wichtigen Aufgaben, wie Finanzen, Wirtschaftlichkeit, Sponsoren ….. widmen können.

Geplanter Trainingsbeginn: Montag 16.08.2021

Ab Montag den 16.08.2021 startet nach aktueller Planung unser regulärer Trainingsbetrieb für die neue Saison. Aufgrund der Corona-Pandemie sind dabei natürlich weiterhin diverse Vorsichtsregeln einzuhalten. Wir wünschen allen Spielern und Eltern trotzdem viel Spaß in der kommenden Saison!

Spiel- und Trainingsbetrieb in NRW ab Mo. 2.11. eingestellt

Der EHV NRW stellt den Spielbetrieb ab Montag 02.11. wegen der behördlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorübergehend ein. Sobald der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden darf (voraussichtlich ab Dezember), geht es mit den dann regulär geplanten Spielen weiter, die bis dahin ausgefallenen Spiele (auch aus den vergangenen Wochen) entfallen ersatzlos.
Mit Wirkung ab Montag den 2.11. ruht dann sämtlicher Trainings- und Spielbetrieb. Es kann auch kein Off-Ice Ersatztraining in Gruppen stattfinden.
Videotrainings via Zoom wie schon im Frühjahr werden wir wieder versuchen anzubieten. Die Eishalle wird ab Montag bis Ende November komplett geschlossen, es findet weder Schulbetrieb noch öffentlicher Lauf statt.

Senioren-Mannschaft abgemeldet

Der Vorstand des ESV Bergisch Gladbach e. V. hat am Wochenende nach Abwägung der aktuellen Entwicklung entschieden, seine Senioren-Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb in der Regionalliga NRW zurückzuziehen. Die finanziellen und organisatorischen Unwägbarkeiten durch die aktuelle Corona-Lage machen es derzeit leider unmöglich, einen erfolgreichen und tragfähigen Spielbetrieb zu gewährleisten.
Wir danken allen Spielern und insbesondere Cheftrainer Andy Lupzig für die geleistete Arbeit, die positive Entwicklung der Mannschaft über die letzten Saisons, und das spannende Eishockey, dass wir erleben durften.

Wir bedauern, dass wir zu diesem Schritt gezwungen sind und verstehen die Enttäuschung von Mannschaft und Fans. In der aktuellen unsicheren Situation hat für uns aber die Absicherung des Gesamtvereins mit dem Betrieb der Eishalle und dem Fokus auf solider Nachwuchsarbeit absolute Priorität.

Wir sind überzeugt, dass eine Senioren-Mannschaft als Perspektive für die älteren Nachwuchs-Jahrgänge und als Aushängeschild des Vereins wichtig ist. Deshalb hoffen wir, in der nächsten Saison wieder an einem geregelten Spielbetrieb teilnehmen zu können.

Trainingsbeginn ab 24.08.2020

Ab Montag den 24.08.2020 findet unser Trainingsbetrieb wieder regulär statt. Aufgrund der Corona-Pandemie sind dabei natürlich weiterhin Vorsichtsregeln einzuhalten. Wir wünschen allen trotzdem viele Spaß in der kommenden Saison!