• Eissportverein Bergisch Gladbach e.V.
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ERSTES AUFSTIEGSDUELL GEGEN DEN VIZE-MEISTER

RealStars treffen am Samstag zuhause auf die Eisadler Dortmund

Die Vorfreude steigt; die Spannung auch. Am Samstag, 23. Februar 2019, startet der Eissportverein seinen Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga. Ganz Bergisch Gladbach drückt seinen Kufenkönigen von der Saaler Mühle die Daumen. Nachdem die RealStars mit ihrem 8:5-Auswärtssieg am letzten Spieltag beim bis dahin ungeschlagenen Landesmeister Wiehl Penguins den Einzug in die Aufstiegsrunde perfekt machten, soll am Samstag der Vize-Meister aus Dortmund bezwungen werden. Erstes Bully in der Eissportarena Bergisch Gladbach ist um 20 Uhr. Ihr erstes Spiel gegen den Regionalligisten Frankfurter Löwen (U25) gewannen die Eisadler Dortmund auswärts mit 7:4.

RealStars-Sprecher Jens Schiminowski freut sich auf das Duell der Gladbacher gegen die Westfalen: „Wir haben lange auf die Möglichkeit zum Aufstieg gewartet. Dortmund ist ein harter Gegner. Sie haben gegen Frankfurt schon vorlegen können. In der Arena wird es vor Spannung und Leidenschaft flimmern. Unser Team ist heiß. Die Eisadler bringen jede Menge Fans mit. Wer Eishockey mag, wird dieses Duell lieben.“

Schon am Sonntag (24. Februar) geht es für die „Sterne“ im Aufstiegskampf weiter. Um 19:30 Uhr treffen sie auswärts bei den Grefrath Phoenix auf „das nächste Geflügel“, wie ESV-Sportkoordinator Schüller Peter frotzelt. „Aber egal ob Eisadler, Phoenix oder Wiehler Pinguine: Am Ende werden wir unsere Konkurrenten aus der Landesliga rupfen. Unsere Ziel ist, mit einem Sechs-Punkte-Wochenende in die Aufstiegsrunde zu starten.“

Tickets gibt es für 6 Euro, ermäßigt für 4 Euro.
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Auswärtsfahrt nach Frankfurt am 10. März mit dem RealStars-Fanbus

Für das Auswärtsspiel unserer „Sterne“ beim Regionalligisten Frankfurter Löwen (U25) am Sonntag, 10. März um 17:30 Uhr, hat sich der ESV etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Wir unterstützen Cheftrainer Andy Lupzig und sein Team im Kampf um den Aufstieg mit der gesamten Fanbase vor Ort. Die Anreise nach Frankfurt erfolgt mit dem RealStars-Fanbus.

Der Preis für das Event: 19 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: 14 Euro (jeweils inklusive Fahrt und Eintritt).

Abfahrt ist um 12 Uhr an der Eissportarena. Anmeldungen über info@real-stars.de oder in der Eissportarena.

Sei dabei – erlebe Eishockey

Termine Aufstiegsrunde Regionalliga

Aufstiegsrunde terminiert – erstes Heimspiel am 23. Februar

Der Eishockeyverband (EHV) NRW hat die Spiele um den Aufstieg in die Regionalliga terminiert. Die „Sterne“ starten ihre Serie am 23. Februar um 20 Uhr in der heimischen Eissportarena (ESA). Gegner ist der Vize-Landesmeister, die Eisadler Dortmund. Die weiteren Heimspiele sind auf Freitag, 1. März gegen den Regionalligisten Luchse Lauterbach, Freitag, 8. März gegen Grefrath Phoenix, Samstag, 23. März gegen den Landesmeister TuS Wiehl und auf Samstag, 30. März gegen den zweiten Regionalligisten, die Frankfurter Löwen terminiert. Erstes Bully ist jeweils um 20 Uhr.

Tickets gibt es für 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr haben
freien Eintritt.

Alle Spieltermine für die RealStars sind:

23.02.19 um 20.00 Uhr Heimspiel vs. Dortmund

24.02.19 um 19.30 Uhr Auswärts vs. Grefrath

01.03.19 um 20.00 Uhr Heimspiel vs. Lauterbach

08.03.19 um 20.00 Uhr Heimspiel vs. Grefrath

10.03.19 um 19.30 Uhr Auswärts vs. Frankfurt (Auswärtsfahrt im Fanbus!)

17.03.19 um 18.00 Uhr Auswärts vs. Lauterbach

23.03.19 um 20.00 Uhr Heimspiel vs. Wiehl

24.03.19 um 17.15 Uhr Auswärts vs. Wiehl

30.03.19 um 20.00 Uhr Heimspiel vs. Frankfurt

31.03.19 um 19.00 Uhr Auswärts vs. Dortmund

 

Die Termine der kompletten Aufstiegsrunde sind auch unter der Verbandsseite www.ehv-nrw.de (Landesliga; Aufstiegsrunde) abrufbar.

 

U 11 der Realstars stürmen den Fuchsbau

Die U 11 der Realstars spielten heute ein Turnier gegen die Mannschaft der Füchse Duisburg und die Young Tigers des GSC Moers. Hoch motiviert durch das Erreichen der Aufstiegsrunde unserer Senioren gestern, wollte das Team Trainer Pawel beweisen, dass auch mit ihnen zukünftig zu rechnen ist.

So betrat die Mannschaft im ersten Spiel gegen die Mädchenmannschaft der Füchse Duisburg hellwach das Eis und zeigte, durch den ersten Treffer nach acht Sekunden, dass man sich viel vorgenommen hat. Zwar kämpften die Mädchen der Füchse hart und waren läuferisch auch sehr stark, doch unser Team ließ sich nicht beirren und setzte den Sturmlauf weiter fort. So endete das Spiel verdient mit 7:1.

Ohne Pause wartete mit Moers der zweite Gegner des Tages auf unser Team. Fraglich war, ob die Realstars in dem gleichen Tempo weiterspielen konnten. Schnell war klar – sie können. Durch mannschaftliche Geschlossenheit und mitunter tollem Kombinationsspiel, wurde der Gegner in seine Zone gedrückt und eingeschnürt. Am Ende konnte ein 9:1 Sieg gefeiert werden, bei dem sich viele verschiedene Schützen, unterstützt durch eine sehr gute Defensivarbeit, in den Spielbericht eintragen konnten. Besonders stolz können wir darauf sein, dass alle drei Spielreihen und unsere Goalies gleichermaßen überzeugen konnten.

Alle mitgereisten Zuschauer waren sich einig, dass sich die Reise an die Wedau gelohnt hat. Dennoch sind wir froh, dass wir am Sonntag, den 17.02. in eigener Halle zum letzten Heimturnier der Saison um 08:30 Uhr antreten können. Hier werden wir auf die Teams aus Aachen und Grefrath treffen. Wir würden uns freuen, wenn viele den Weg zu uns finden werden um die Mannschaft zu unterstützen. Denn was gibt es Schöneres als den Sonntagmorgen mit einem Eishockeyspiel zu beginnen. Für brühfrischen und heißen Kaffee wird gesorgt sein.

REALSTARS QUALIFIZIEREN SICH FÜR AUFSTIEGSRUNDE

ESV schießt sich mit 8:5-Erfolg beim Tabellenführer auf Platz 4

Spannender hätte der Kampf um den letzten Platz für die Aufstiegsrunde nicht sein können. Aber er hätte auch kein schöneres Ende nehmen können. Mit dem 8:5-Auswärtssieg (1:1; 5:2; 2:2) im Nachholspiel am Abend beim Tabellenführer Wiehl Penguins ziehen die RealStars an ihrem Erzrivalen EHC Troisdorf „Dynamite“ e.V. wieder vorbei auf Platz 4 – und qualifizieren sich für die Endrunde um den Aufstieg in die Eishockey-Regionalliga.

Dabei machte die Ausgangslage vor dem Spiel eher wenig Hoffnung. Nach der bitteren 3:9-Klatsche gestern Abend im direkten Duell gegen den dadurch bereits auf Platz 3 qualifizierten Tabellen-Konkurrenten Grefrath Phoenix und dem überraschenden 6:2 des EHC Troisdorf gegen den Tabellenzweiten Eisadler Dortmund, mussten die Bergisch Gladbacher Kufencracks in ihrem Nachholspiel nur 19 Stunden später unbedingt gewinnen. Ausgerechnet beim Tabellenführer. Wiehl hatte bis zum Abend noch kein Spiel der Hauptrunde verloren.

Aber der ESV zog seine Wunderwaffe: Denn mit Chef-Trainer Andreas Lupzig steht ein Coach hinter der Gladbacher Bande, der als ehemaliger Nationalspieler und mit rund 1.000 Bundesliga- bzw. DEL-Spielen die Erfahrungen der höchsten Eishockeyliga, von Weltmeisterschaften und olympischen Spiele in sich vereinigt. Lupzig bereitete seine Spieler brillant auf das Entscheidungsspiel vor. Und sie setzten um, was sie gehört hatten. Während es für Wiehl nur noch um die Ehre ging, ging es für Lupzig und seine Jungs um alles. Und sie holten alles: alles aus sich heraus; alles, was die Liga bieten konnte: die Aufstiegsrunde.

Hoffnung auf den Überraschungscoup kam auf, als Sebatian Schmitz nach gut achteinhalb Minuten das 1:0 für die RealStars erzielte. Aber der Ligaprimus stellte sich entgegen. Nicht nur, dass die Pinguine in der 16. Minute ausglichen; sie kehrten nach der Drittelpause stark aufs Eis zurück und gingen mit zwei Treffern bis zur 28. Minute sogar mit 3:1 in Führung. Doch Resignieren ist kein Wort aus dem Wortschatz der RealStars. Losfeuern schon. Und „losfeuern!“ rief ihnen Lupzig nach dem Rückstand von der Bande aufs Eis zu. Und die Spieler folgten ihm. Innerhalb von nur zehn Minuten ab der 30. Minute glich der ESV das Spiel nicht nur aus, sondern baute die erkämpfte Führung bis zum Schlussdrittel sogar auf 6:3 aus. „Pitsch, patsch, Pinguin – patsch PENG!“, wurde zum Wiehler Motto, als Berk Karota, ESV-Kapitän Pawel Kuszka, Sebastian Schmitz und Peter Zirnow (zwei Treffer) kurz nacheinander fünf Scheiben im Tor der Gastgeber versenkten. Fassungsloses Schweigen durchzog die Eishalle Wiehl , zu der auch eine stattliche Troisdorfer Abordnung erwartungsschwanger gereist war. Das Schlussdrittel hielt für alle Zuschauer höchste Spannung bereit. Wiehl kehrte schwungvoll ins Schlussdrittel zurück. Mit zwei Treffern in der 44. und der 48. Minute schlossen die Pinguine bis auf 5:6 an die RealStars heran. Diese wollten sich ihren Erfolg am Ende dieser ereignisreichen Saison aber nicht mehr nehmen lassen. Lupzig nahm in der 50. Minute eine Auszeit. Und seine Worte wirkten einmal mehr. Nicht einmal 30 Sekunden später erzielte René Schulze das 7:5. Und nach einer weiteren Minute besorgte ESV-Kapitän Kuszka höchstpersönlich mit dem 8:5 den letzten Treffer in der Hauptrunde und den Endstand des Spiels. Grenzenloser Jubel übertönte die Schlusssirene. Die RealStars sind weiter!

ESV-Sportkoordinator Schüller Peter: „Meine Hände zittern jetzt noch vor Spannung und Begeisterung. Andy Lupzig und sein Team haben in dieser Saison wirklich Großartiges geleistet. Wir sind verdient weiter und haben gezeigt, dass wir auch den Tabellenführer schlagen können. Da kommt noch mehr. Ich bin sehr stolz.“ RealStars-Sprecher Jens Schiminowski: „Mehr Spannung geht nicht. Das Team hat bis zur letzten Sekunde des letzten Spiels gekämpft und ist an seinen Aufgaben gewachsen. Ganz Bergisch Gladbach drückt uns jetzt die Daumen. Diese Jungs machen Eishockey zum Erlebnis.“ Vorstandschef Jörg Scholtz: „Glückwunsch ans Team. Danke an alle Fans, die uns in die Aufstiegsrunde getragen haben. Wir werden alles für den weiteren Erfolg geben.“ Ein Bon Mot der besondereren Art hielt ESV-Finanzchefin Ilona Grenzemann-Hambüchen nach dem herausragenenden Hauptrundenerfolg der „Sterne“ und dem überraschenden Aus des Ligakonkurrenten von der Sieg bereit. Sie kommentierte den Blick auf die Tabelle mit den Worten: „Ich möchte unserem Erzrivalen aus Troisdorf heute doch gerne einmal sagen, dass es mir schon ein bisserl leid tut, dass wir heute auf diesen letzten Metern haarscharf noch an ihm vorbei gezogen sind. Aber ich kann es nicht… (lacht) Ach was. Abseits aller Frotzeleien zwischen so engen Nachbarn war es wirklich eine wundervolle Saison mit vielen engen und spannenden Spielen, sehr vielen Zuschauern und bester Stimmung. Dafür vielen herzlichen Dank. Und jetzt: Paaaarrrrrrrtttttyyyyyyy“

In der Aufstiegsrunde kämpfen die RealStars mit Wiehl, Dortmund und Grefrath um den Einzug in die Regionaliga. Die Regionalligisten EC Lauterbach und Frankfurter Löwen wollen die Klasse halten. Die Spiele werden zeitnah terminiert. Die Spieltage geben wir kurzfristig bekannt.

U15 ZIEHT IN POKALRUNDE EIN

Erfolge in Herne und in Wiehl sichern ESV Qualifikation um Meisterkampf

Mit knappen Siegen in ihren letzten beiden Spielen gegen Herne (3:2) und Wiehl (5:4) hat sich die U15 des ESV unter Trainer Marius Schüller in die Pokalrunde gekämpft. Zum Saisonende auf Platz 4 stehend mischen die RealYoungStars mit den Teams aus Essen (Moskitos), Solingen (Bergisch Raptors) und dem Erzrivalen aus Troisdorf (Dynamites) im Kampf um den Titel als Landesmeister kräftig mit.

Unnötig spannend machten es die RealYoungStars dabei beim gestrigen Auswärtssieg gegen die Wiehler Pinguine. Im rheinisch-ober/bergischen Derby dominierte Gladbach das Spiel in den ersten beiden Dritteln und lag nach 40 Minuten komfortabel mit 4:1 in Führung. Zu sicher fühlten sich die jungen Kufencracks, nachdem sie im Schlussdrittel den Vorsprung auf 5:1 ausgebaut hatten. Denn die Wiehler „TuSsies“ bäumten sich noch einmal kräftig auf und kamen gegen den nachlässig werdenden Kreisrivalen bis zur 53. Minute sogar auf 4:5 heran. Vor allem den überragenden Paraden von ESV-Goalie Benny Miebach blieb es zu verdanken, dass Wiehl nicht ausgleichen konnte. Die Punkte fuhren die RealYoungStars nach Hause und beendeten mit einem hochspannenden Eishockey-Sonntag die Vorrunde erfolgreich.

Die Pokalrundenspiele werden demnächst terminiert.

REALSTARS STÜRMEN AUF PLATZ DREI

Torfestival und Verletzte bei ESV-Erfolg in Moers (12:3)

Blut, Schweiß und ein dutzend Tore hinterließen die RealStars beim überragenden Auswärtssieg in der Eissporthalle Moers. Die GSC Moers „Black Tigers“ wurden am Abend regelrecht „zermoersert“. Mit 12:3 (2:0; 5:1; 5:2) zerlegten die „Sterne“ unter ESV-Cheftrainer Andreas Lupzig ihren Gegner in seiner Halle. Mit vier Toren von Kapitän Pawel Kuszka und weiteren Treffern von Jacques Becker, Matthias Hornig, Jan-Philipp Gladbach, Sebastian Schmitz, Peter Zirnow, Kai Arkuszewski, Rafael Sturmberg und Alexander „Kill“ Bill waren die drei Punkte für die rheinisch-bergischen Kufenkönige zu keiner Zeit gefährdet.

Mit dem phänomenalen Sieg zog der ESV am Erzrivalen EHC Troisdorf „Dynamite“ e.V. vorbei und belegt mit einem Punkt Vorsprung und der deutlich besseren Tordifferenz (+30 gegenüber +15 Toren) aktuell Platz 3 der Tabelle. Besser könnten die Vorzeichen für die Playoff-Qualifikation nicht stehen. Die Grefrather EG (Platz 5) hat bei zwei absolvierten Spielen weniger bereits einen Rückstand von acht Punkten auf die RealStars. Sie müssen im direkten Duell am 8. Februar im Grefrather EisSport & EventParkunbedingt gewinnen. Den RealStars reicht ein Unentschieden nach der regulären Spielzeit, um sich zu qualifizieren. Bis zu der Partie hat der ESV fast zwei Wochen Zeit zur Regeneration.

Doppeltes Verletzungspech überschattete den ESV-Erfolg: Marius Hornig zog sich bei einem schweren Sturz in die Bande ohne Fremdeinwirkung eine Schultereckgelenkssprengung zu. Hornig wird am Mittwoch operiert. Torschütze Jacques Becker erlitt eine weniger dramatische, aber umso unnötigere Verletzung. In der 58. Minute versetzte Moers’ Pascal Zielinski (34 Jahre) beim Spielstand von 3:12 mit seiner Vollgittermaske (vorgeschrieben bei U18-Spielern und Mädchen/Damen) Becker einen Kopfstoß mitten ins Gesicht und brach ihm dabei die Nase. Becker wird erst in der Nacht aus dem Duisburger Krankenhaus zurückkehren.
Wir wünschen unseren Spielern schnelle und vollständige Genesung. Danke für deine großartige Leistung in dieser Saison, Marius!

ESV-Sportkoordinator Schüller Peter: „Eine Wahnsinnsleistung des Teams. Glückwunsch. Marius‘ Ausfall ist bitter. Jacques‘ Verletzung ist absolut unnötig und mehr als ärgerlich. Zielinski muss sich im Griff haben. Seinen Gegner absichtlich zu verletzen hat nichts mehr mit Härte im Eishockey zu tun. Da sind alle Grenzen klar und weit überschritten.“

Nächstes Spiel (auswärts):
Samstag, 8. Februar 2019 – 20 Uhr
Grefrather EG – RealStars

HOCHSPANNUNG BIS ZUM SCHLUSS

RealStars unterliegen Troisdorf nach Penalties 3:4 (2:0; 1:2; 0:1; 0:1)

Dieses Derby hielt, was es versprach: Hochspannung bis zur letzten Sekunde, Leidenschaft auf dem Eis und den vollbesetzten Rängen und harte Kämpfe um jeden Puck. Für den perfekten Derby-Abend fehlte nur der glückliche Ausgang.
Dabei hatte alles so gut angefangen: Das erste Drittel dominierten die RealStars – mit hohem Tempo, Härte und klaren Spielzügen. Und wurden schnell dafür belohnt. In der 10. Minute erzielte Marius Hornig das hochverdiente 1:0. Nur exakt 45 Sekunden brauchten die Gastgeber und Saison-Neuzugang Alexander „Kill“ Bill, um die Führung auf 2:0 zu erhöhen. Nach souveränem ersten Drittel ruhte sich Bergisch Gladbach aus. Leider zu lang. Der nachlassende Druck ließ die Dynamites erstarken. Und zum satten Gegenschlag ausholen. In der 34. und 35. Minute glichen sie zum 2:2 aus. Nachdem der harte Brocken verdaut war, legte Bergisch Gladbach wieder Feuer nach. Unter dem Jubel der Fans passte Verteidiger Peter Zirnow in der 39. Spielminute den Puck zu dem an der blauen Linie lauernden Sebastian Schmitz. Der sprintete uneinholbar allein auf Troisdorfs Keeper zu und netzte an ihm vorbei zur erneuten Führung der RealStars ein. Mit 3:2 starteten beide Teams in das letzte Drittel, das bis zur Schlusssirene höchst spannend blieb. Heftige Zweikämpfe und unzählige Torchancen auf beiden Seiten hielten Mannschaften und Zuschauer in Atem. Nur 0:56 Sekunden fehlten zum perfekten Ausklang eines hochspannenden Derby-Abends. Doch das elektrisierende Spiel auf dem Eis verlangte nach noch mehr Dramatik – und bekam sie: Die RealStars brachten den Puck nicht aus ihrem Drittel. Die Wirren vor ESV-Keeper Stefan „Blacky“ Schwarz nutzte Troisdorfs Lucas Hubert zum erneuten Ausgleich aus. 3:3 nach 60 Minuten. Die Entscheidung musste durch Penalty fallen. Doch auch der Shootout führte die Spannung an diesem Abend bis zum Siedepunkt. Zwölf Schützen waren nötig, um das Derby zu entscheiden. „Mensch Marius“, raunten die ESV-Fans, als Troisdorfs Marius Schüller seinen Anlauf entscheidend verwandelte. Der Neuzugang war erst im Januar von Bergisch Gladbach an die Sieg gewechselt.

„Wen dieses Spiel nicht mitgerissen und nah an den Infarkt gebracht hat, hat kein Herz“, fasste ESV-Vorstandsvorsitzender Jörg Scholtz die Partie zusammen. „Das war Eishockey von seiner besten Seite. Eine Liebeserklärung an unseren herrlichen Sport. Selbst der mehr oder weniger selbst aus Hamburg in die Arena zu unserem Sprecher Jens Schiminowski zugeschaltete Udo Lindenberg fand das Spiel einfach nur ‚panikmässig geil‘. Und wozu? Zu Recht!“

Neben der vollbesetzten Eissportarena Bergisch Gladbach und begeisterten Fans blieb das packende Derby auch tabellarisch ein Erfolg für den ESV. Der Punkt gegen den EHC Troisdorf „Dynamite“ e.V. bringt die viertplatzierten RealStars noch näher an die Playoffs heran.

Am kommenden Sonntag (27. Januar) treffen die RealStars auswärts auf den Gsc moers. Erstes Bully in der Eissporthalle Moers ist um 18 Uhr.

ESV SCHLÄGT HERNER EV (1b) 8:1

Kantersieg nach Tor-Feuerwerk im Schlussdrittel

GL, 24.11.2018: Am Ende rieben sich nicht nur die Gäste die Augen: Mit einem überdeutlichen 8:1 (0:0; 2:1; 6:0) schickten die RealStars den Herner Eissportverein (1b) nach Hause. Die letzte Stufe des Tor-Feuerwerks zündete Bergisch Gladbach spät, aber gewaltig.
Peter Zirnow brachte den ESV nach einem umkämpften, aber torlosen ersten Drittel knapp eine Minute nach Wiederbeginn zunächst in Führung, ehe er fast pünktlich zur Spielhälfte zum 2:0
nachlegte. In der vorletzten Minute des Mitteldrittels verkürzte der HEV. Nach der Pause ließen sich die RealStars das Heft aber nicht mehr aus der Hand nehmen. In der 41. Minute markierte Sebastian Schmitz das verdiente 3:1. Nach 54 Minuten brachte ESV-Kapitän Pawel Kuszka mit dem 4:1 die Vorentscheidung. Dann aber machte ESV-Chefcoach Andy Lupzig seiner Mannschaft richtig Feuer unter den Kufen: In exakt 47 Sekunden (sic!) weiteten Garitano Albizu, Kai Arkuszewski und Janis Reger die ESV-Führung auf 7:1 aus – ehe Arkuszewski drei Sekunden vor der Schlusssirene den 8:1-Endstand besorgte. Kein Wunder, dass die Fans ihre „Torfabrik“ mit begeistertem Applaus vom Eis verabschiedeten.
Dieser Abend macht uns Lust auf mehr.
Am 7. Dezember 2018 tritt der ESV zum Rückspiel gegen Herne an. Dann darf der Torreigen ruhig früher eröffnet werden. Erstes Bully in der Gysenberghalle ist um 20 Uhr.

ESV GEWINNT 5:4 IN SOLINGEN

Wie es sich für den Sonntagabend gehört, darf der hochspannende Krimi nicht fehlen. Tatort: die Eishalle Solingen. Die Akteure: Die Teams des heimischen EC Bergisch Land Raptors und die Kufencracks aus Bergisch Gladbach, die nach dem Spiel am Freitag gegen die Eisadler Dortmundgleich ihr zweites Auswärtsspiel innerhalb von drei Tagen bestritten.
Und das hatte es in sich. In der 11. Minute kassierte ESV-Spieler Jacques Becker wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine Spieldauerstrafe; sein Team geriet fünf Minuten in Unterzahl. Und die nutzte ausgerechnet der ESV zum 1:0 in Unterzahl durch Pawel Kuszka. Nur drei Minuten später fiel der Ausgleich der Raptors.
Was bis zum Spielende folgte, war an Dramatik nicht zu überbieten. Bis zum 4:4 in der 55. Minute ging Solingen immer wieder in Führung, die die RealStars aber ausgleichen konnten. Vier Minuten vor Ende war es erneut ESV-Kapitän Kuszka, der jetzt eine eigene Überzahl zur Gladbacher 5:4-Führung fruchtbar machte. Den knappen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen – ebenso die drei Punkte des Spiels.
ESV-Cheftrainer, Ex-Nationalspieler und deutscher Eishockeymeister Andy Lupzig: „Ich bin froh, dass es vorbei ist. Aber die Zuschauer haben heute einiges geboten bekommen. Am Ende entscheiden Millimeter und Sekunden und dann heißt es: Mal gewinnen wir. Mal verlieren die anderen.“


Am Samstag, den 10. November 2018, empfangen die RealStars in der heimischen Eissportarena Bergisch Gladbach die Grefrather EG. Bully ist um 20 Uhr.