Die RealStars mögen die Spannung

Die RealStars mögen die Spannung

Meik Kindler mit Hattrick der „Matchwinner“

Aus Sicht der RealStars könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass ihnen ein Vier-Tore-Vorsprung nicht den gewissen >Kick< bietet! So geschehen vor einer Woche in Bergkamen, als die Bergisch Gladbacher Eishockey Cracks schon 4:0 führten, um schließlich mit 4:3 über die Ziellinie zu gehen. Am Freitag lagen sie wieder mit vier Toren (6:2) bis zur 50. Minute bei den Kobras in Dinslaken in Front, ehe diese die Einladungen angenommen haben und drei Treffer innerhalb von 339 Sekunden zum 5:6 schossen. Die Kobras hatten Blut geleckt und wollten nun noch den Ausgleich und damit mindestens einen Punkt – doch sie hatten nicht mit der Kaltschnäuzigkeit von Marvin Ratmann gerechnet. Eric Peters stoppte einen Angriff Dinslakens und schalte direkt den Vorwärtsgang ein, sah den ihm zur Hilfe eilenden Ratmann, legte quer und dieser zimmerte den Puck ins gegnerische Gehäuse – 7:5.

Das Spiel begann eher verhalten und sah die Dinslaken Kobras in der 10. Minute in Führung gehen. Der Gegner kam über die linke Angriffsseite, überlistete unsere Abwehr mit drei kurzen Pässen und ließen dem armen Matheusz Majewski im Tor nicht den Hauch einer Chance – 0:1 (09:57). Unsere Jungs und vor allem Majewski ließen sich durch diesen Rückstand nur ganz kurz beeindrucken und fanden schnell zu ihrem Spiel zurück. Der verdiente Ausgleich fiel dann in der 19. Minute, als Meik Kindler mit seinem ersten Tor des Abends – es sollten noch zwei weitere zu seinem Hattrick folgen – den Ausgleich erzielte – 1:1 (18:01). Kurz vor der Pause, eigentlich ein psychologisch hervorragender Zeitpunkt.

Beim Pausentee wurde die Situation noch mal besprochen, aber die Kobras gingen sofort wieder in Führung (1:2, (20:49), als unsere Spieler mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein schienen. Majewski im Tor bekam nun mehr zu tun, ließ aber erst einmal nichts anbrennen. Unsere Jungs besannen sich eines Besseren und brannten ein regelrechtes Feuerwerk ab. Die Uhr stoppte bei 32:55 als Kindler mit seinem zweiten Treffer den Spielstand wieder egalisierte – 2:2! Jan Wellen und Lasse Bach hatten sich links durchgetankt, sahen Kindler in aussichtsreicher Position und dieser bedankte sich mit einem schönen Schlenzer ins Tor. Nun ging es Schlag auf Schlag – 108 Sekunden später war es Alexander Schmidt, der eine sehenswerte Vorarbeit von Sebastian Schmitz per ‚One-Timer‘ unhaltbar zur ersten RealStars‘ Führung ins Netz wuchtete – 3:2 (34:43). 85 Sekunden danach zappelte der Puck wieder im Netz der Kobras – 4:2 (36:12). Lasse Bach nahm eine Scheibe von Kindler und Finn Walkowiak mit, ließ noch zwei Abwehrrecken stehen und dem armen Goalie keine Chance. Dieses Mal waren nur 34 Sekunden vergangen und es stand 5:2 – Das Abwehrgespann Alexander „Vladi“ Vladelchtchikov und Walkowiak sahen den startenden Jan Wellen, der von rechts kommend den Puck ins linke untere Eck abfälschte. Mit dieser beruhigenden Führung ging es zum zweiten Mal in die Pause.

Als in der 46. Minute Kindler sein drittes Tor, und damit einen Hattrick, erzielte, schien alles in trockenen Tüchern – (6:2, 45:01). Doch, wie schon in Bergkamen, wurde es auf einmal wieder richtig spannend – im sicheren Gefühl des Sieges schalteten unsere RealStars mindestens einen Gang zurück und plötzlich stand es nur noch 5:6 (54:40). Es wurde noch einmal spannend – doch dieses Mal beendete M. Ratmann die Frage nach dem Sieger mit einem Schuss unter die Latte.

Endstand: Dinslaken Kobras – RealStars = 5:7 (1:1,1:4,3:2)

Nächstes Spiel (14.11., 19 Uhr in Lauterbach): Lauterbach Luchse – RealStars

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